Ich fotografiere nicht, was ich sehen will. Ich fotografiere, was da ist – und was die meisten übersehen.
Ich kam zur Fotografie über Umwege. Keine Kunsthochschule, keine großen Mentoren. Nur eine Kamera, viel Zeit und der Drang, die Stadt anders zu sehen als alle anderen.
Die ersten Jahre verbrachte ich damit, zu viel zu wollen. Jedes Bild sollte perfekt sein, jede Komposition durchdacht. Bis ich verstand: Die besten Bilder entstehen, wenn man aufhört zu kontrollieren.
Ein unscharfes Bild mit echter Emotion ist mehr wert als ein technisch perfektes ohne Seele.
Die „zufälligen" Momente entstehen nie zufällig. Sie entstehen, weil man da ist, wartet und bereit ist.
Die Menschen, die ich fotografiere, schulden mir nichts. Ich bin in ihrer Welt zu Gast.
Über 8 Jahre auf den Straßen Europas
Meine Projekte entstehen langsam. Ich zwinge keine Geschichten. Ich lasse sie sich entwickeln, kehre zurück zu Orten, baue Vertrauen auf.
Ob Straßenporträts in Berlin-Neukölln oder Reportagen über lokale Gemeinschaften – ich tauche ein, beobachte und warte auf die Momente, die zählen.
Die Kamera ist dabei nie das Wichtigste. Sie ist nur das Werkzeug. Was zählt, ist die Bereitschaft, hinzuschauen.
Gruppenausstellung „Urbane Fragmente", Galerie Neukölln
Reportage in „GEO Deutschland" – Die vergessenen Viertel
Soloausstellung „Zwischen den Zügen", Bahnhof Friedrichstraße
Feature in „Der Spiegel" – Straßenmusiker Berlins
Egal ob kommerzielle Reportage, persönliches Projekt oder journalistische Begleitung.
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